Exkursionen

    Pfingstexkursion 22. – 25. Mai 2018 nach Hamburg

    Auch in diesem Jahr fand eine Exkursion des Instituts für Industrieofenbau statt. Das diesjährige Ziel hieß Hamburg, mit einem kurzen Zwischenstopp in Osnabrück. Dabei gab es im Vorhinein einen riesigen Andrang seitens der Studenten sodass wir mit 28 Teilnehmern, bestehend aus Herrn Prof. Pfeifer, Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern, die Exkursion durchführten.

    Der erste Zwischenstopp lag in Osnabrück bei Honeywell. Dort wurden wir sehr freundlich von Herrn Hölscher empfangen. Gemeinsam mit seinen Kollegen Herrn Schröder und Herrn Liere-Netheler stellte er das Unternehmen und den Bereich Brennertechnik vor. Im Anschluss wurden wir in kleinen Gruppen durch den Betrieb geführt. Dort konnten wir einen Überblick über die gesamte Produktpalette erlangen. Insbesondere im Bereich der Brenner konnten wir durch Demonstrationen im Technikum unsere Kenntnisse vertiefen. Im Anschluss wurden weitere Fragen in einer Diskussionsrunde beantwortet. Bei einem gemeinsamen Snack wurde in kleinen Gruppen weiter diskutiert. Nach einer interessanten ersten Besichtigung ging es weiter nach Hamburg. Bei einem gemeinsamen Abendessen ließen alle Teilnehmer den Tag ausklingen.

    Exkursionsteilnehmer im Werk der Trimet Aluminium SE
    Exkursionsteilnehmer im Werk der Trimet Aluminium SE

    Am Mittwoch starteten wir den Tag mit einem Frühstück im Hotel. Im Anschluss fuhren wir zum Werk der Trimet Aluminium SE, wo wir von Herrn Dr. Prepeneit, Herrn Meier und Herrn Dechene begrüßt wurden. In kleinen Gruppen ging es in die Aluminiumhütte, wo wir einen Eindruck des gesamten Prozesses der Primärerzeugung, von der Zustellung der Wannen bis zur Elektrolyse und dem Flüssigmetall, bekamen. Bei der Rückkehr in den Besprechungsraum wurden wir mit einem Snack empfangen und konnten währenddessen in kleinen Gruppen unsere Fragen an die Mitarbeiter stellen. Unser nächster Stopp an diesem Tag war das Werk der Hydro Aluminium Rolled Products GmbH, welches in direkter Nähe zur Trimet lag. Dort angekommen wurden wir von Herrn Rösner-Kuhn und Herrn Stegk in Empfang genommen. Nach einer kurzen Begrüßung wurden wir in zwei Gruppen durch das Walzwerk und die Gießerei geführt. Im Anschluss wurden in einer Diskussionsrunde aufkommende Fragen geklärt. Am Abend wurde sich zum Austausch in den umliegenden Kneipen getroffen.

    Auch am Donnerstag wurde der Tag bei einem gemeinsamen Frühstück im Hotel begonnen. Das heutige Ziel war die Kupferhütte der Aurubis AG. Dort angekommen starteten wir die Besichtigung nach einer kurzen Einführung mit einem Reisebus. So konnten wir einen Eindruck vom Anodengießrad und der Drahtanlage bekommen. Außerdem konnten viele Anlagen mit etwas Sicherheitsabstand aus dem Bus angeschaut werden. Auch hier konnten wir im Anschluss an die Besichtigung unsere Fragen stellen. Am Nachmittag trafen sich einige Teilnehmer, um gemeinsam die Stadt zu erkunden. Ein Ausklang des Abends fand wieder in den umliegenden Kneipen statt.

    Am letzten Tag fuhren wir, nach einem gemeinsamen Frühstück, zur ArcelorMittal GmbH. Vor Ort begrüßten uns Herr Bandusch, Herr Schneider und Herr Gonzales. Im Anschluss an eine kurze Unternehmensvorstellung wurden wir durch das Werk geführt, wobei das Highlight der Elektrolichtbogenofen war. Nach ausreichender „Beobachtungszeit“ am Ofen wurde sich noch zu einer Diskussionsrunde im Besprechungsraum getroffen.

    Am Nachmittag machten sich alle Teilnehmer gemeinsam auf den Rückweg nach Aachen, wo wir am Abend eintrafen. Auch in diesem Jahr können wir wieder eine sehr erfolgreiche Exkursion mit einer großen Teilnehmerzahl verbuchen und freuen uns auf die Exkursion im nächsten Jahr.

    Exkursion zu ThyssenKrupp Steel Europe nach Bochum am 19.01.2017

    Am 19.01.2017 fand die nun schon traditionelle eintägige Exkursion im Wintersemester statt. In diesem Jahr führte sie uns zum Standort der ThyssenKrupp Steel Europe AG nach Bochum. Diese Werksbesichtigung bietet den Studierenden der Vertiefungsrichtung „Industrieofentechnik“ der Master-Studiengänge „Werkstoffingenieurwesen“ und „Wirtschaftsingenieurwesen Werkstoff und Prozesstechnik“ sowie des englischsprachigen Studiengangs „Metallurgical Engineering“ die Möglichkeit, das in den Vorlesungen, Übungen und Praktika „Industrieofentechnik“ und „Industrial Furnaces“ vermittelte Wissen real zu erleben. Auf dem Programm stand die Besichtigung des Warmbandwerkes 3. Für diese Anlage werden die Brammen in drei Hubbalkenöfen und einem Stoßofen für das Warmwalzen wiedererwärmt. Das Warmwalzen ist für die Studierenden immer ein spektakulärer Prozess. Dieser konnte mit Erläuterung durch erfahrene Mitarbeiter aus dem Warmbandwerk komplett von dem Vorgerüst über die Fertigstaffel bis zu den Coilern bewundert werden. Dem logischen Stofffluss folgend ging dann der Weg an der Beize vorbei zum Kaltwalzwerk mit der viergerüstigen Tandemstraße. Den Vorlesungsinhalten Rechnung tragend wurde die Haubenglühanlage mit den HNX- und H2-Hauben ausführlich erklärt. Zum Abschluss der Exkursion ging der Weg an der Feuerverzinkungslinie FB7 entlang. Hier konnten die charakteristischen Komponenten Abwickelgruppe, Bandspeicher, Erwärmungsofen, Kühlstrecke, Verzinkungsanlage, Dressier- und Streckrichter sowie die Bandaufwickelgruppe unter fachkundiger Anleitung in Augenschein genommen worden.

    Die Exkursionsteilnehmer bei ThyssenKrupp Steel Europe in Bochum
    Nach einer ausgiebigen Stärkung und dem obligatorischen Exkursionsfoto machten sich die 26 Exkursionsteilnehmer am späten Nachmittag wieder auf den Heimweg nach Aachen mit der Gewissheit, dass dieser Tag einen tieferen Einblick in die faszinierende Technik der Stahlherstellung erlaubte.

    Einige der Studierenden werden schon auf die 4-Tages-Exkursion im Sommersemester 2017 warten. Diese findet traditionell in der Pfingstwoche, dieses Jahr also vom 6. bis 9. Juni 2017, statt und wird derzeit geplant.

    Pfingstexkursion des IOB vom 17. – 20. Mai 2016 nach München

    Im Rahmen der Pfingst-Exkursionswoche der RWTH Aachen führte das IOB vom 17. bis 20. Mai 2016 die dritte Exkursion in Folge zu verschiedenen Firmen durch. Die Richtung wurde nach Friedrichshafen (2014) und Hamburg (2015) nun von München, der „Weltstadt mit Herz“, vorgegeben.
    Die 15 Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen des IOB sowie Prof. Pfeifer machten sich am Dienstag, den 17. Mai 2016 mit zwei Neunsitzern auf den Weg nach Hanau zur Firma ALD Vacuum Technologies GmbH. Dort hatte die Firma ALD gerade ihr neues Verwaltungsgebäude sowie die Technikums- und Fertigungshallen bezogen. Begrüßt wurden die Exkursionsteilnehmer vom Geschäftsführer Herrn Dr. Holz. Die Besichtigung führte durch das Technikum, wo Herr Dr. Heuer neue Versuchsanlagen zur Wärmebehandlung unter Vakuum vorstellte. In der Fertigung wurde unter anderem eine im Aufbau befindliche Anlage zur Metallpulverherstellung besichtigt. Insgesamt konnten die Teilnehmer einen vollständigen Überblick über Sonderschmelzverfahren und Vakuumwärmebehandlungsverfahren erlangen.
    Noch am gleichen Tag fand die Weiterfahrt nach Augsburg statt, wo der Abend beim Bier im „König von Flandern“ endete.

    Die Exkursionsteilnehmer vor dem Werkstor der LSW
    Die Exkursionsteilnehmer vor dem Werkstor der LSW

    Am Mittwoch den 18. Mai 2016 standen mit den Firmen SGL Carbon GmbH und den Lech-Stahlwerken zwei Firmen zur Besichtigung in Meitingen an. Ein Schwerpunkt der Werksführung bei SGL Carbon war die Herstellung von Elektrodennippeln als Verbindungselement für die Elektroden der Elektrostahlherstellung. Deren Anwendung konnte unmittelbar danach bei der Firma Lech-Stahlwerke besichtigt werden. Die Firma LSW produziert im Elektrostahlwerk in Meitingen Stähle für die Bauindustrie sowie die Automobilindustrie bzw. den Maschinenbau. Hier wurde ein komplettes Elektrostahlwerk vom Schrottplatz, den Lichtbogenöfen mit der Sekundärmetallurgie und den Stranggießanlagen sowie dem Walzwerk besichtigt. Die Führung und die nachfolgende Diskussion fand unter der Beteiligung ehemaliger Aachener Absolventen aus der Fakultät (Dr. Lauscher, H. Geilhof) statt. Maßgeblich war diese gelungene Besichtigung auch Herrn Prof. Krüger zu verdanken, mit dem bereits seit vielen Jahren eine enge Kooperation auf der Forschung zum Thema „Elektrolichtbogenofen“ besteht.
    Am gleichen Tag ging es dann weiter in die „Weltstadt mit Herz“ und dem gemeinsamen Besuch des „Weißen Bräuhaus im Münchner Tal“ am Mittwochabend.
    Am Donnerstag war dann der Besuch der Linde AG in Unterschleissheim angesagt. Hier stand die Anwendung von Sauerstoff in der Verbrennung und der Werkstofftechnik im Fokus. Beim Mittagessen stand ausreichend Zeit zur Diskussion mit den Mitarbeitern der Fa. Linde über die Tätigkeitsfelder im Unternehmen zur Verfügung. Der Abend endete dann standesgemäß für viele Exkursionsteilnehmer im Augustiner Keller.
    Am letzten Tag ging es dann nach Landshut zur Fa. Belte AG. Dieser Besuch wurde u. a. durch die Firma LOI ermöglicht. In deren Anlagen werden bei der Fa. Belte Al-Gussteile, hauptsächlich für das BMW-Werk in Landshut, wärmebehandelt. Dieser Besuch gab einen sehr guten Einblick in die Fertigung von Bauteilen.
    Insgesamt gab die Exkursion den Teilnehmern einen sehr guten Einblick in den sehr weiten Bereich des Werkstoffingenieurwesens.
    Auf der Heimfahrt wurde sehr zur Freude der in großer Zahl teilnehmenden Studentinnen die Pause in Outlet „Wertheim Village“ verbracht.
    Nach drei erfolgreichen Pfingstexkursionen wird 2017 sicherlich die Vierte folgen.

    Exkursion zum Elektrostahlwerk ArcelorMittal Hamburg

    Im Rahmen der Veranstaltung Lichtbogenofentechnik wurde am 18. und 19.07.2016 mit einer Gruppe Studierender eine Exkursion zum Elektrostahlwerk ArcelorMittal Hamburg durchgeführt.

    Als kleiner Ausgleich zum Sitzen während der Anreise am Montag Vormittag wurde die Gruppe am Nachmittag mit einer Stadtführung durch Hamburg in Bewegung gehalten. Von den Landungsbrücken über die Speicherstadt bis zur Hafencity mit Elbphilharmonie, von Rathaus und Binnenalster über das Karo- bis ins Schanzenviertel wurde viele markante Punkte Hamburgs erlaufen. Am Abend gab es bei einem gemeinsamen Abendessen mit dem Stahlwerksleiter bereits die erste Gelegenheit für Fragen und Gespräche.

    Am nächsten Tag folgte dann die Besichtigung des Stahlwerks. Nach einer Begrüßung durch den Stahlwerksleiter wurde von ihm das Werk, die Prozesse und die Produkte zunächst in einem Vortrag ausführlich vorgestellt. Besonders interessant war dabei natürlich die für Europa einzigartige und weltweit energieffizienteste Direktreduktionsanlage zur Herstellung von Eisenschwamm, der für die Stahlherstellung im Hamburger Werk neben Schrott das Haupteinsatzmaterial ist.

    Exkursion Hamburg
    Erzlager des Werks AM Hamburg

    Es folgte die Besichtigung der Reduktionsanlage, des Stahlwerks mit Strangguß und des Walzwerks unter sachkundiger Führung einer Ingenieurin des Bereichs Prozesstechnologie. Besonders eindrucksvoll war der Chargiervorgang am Lichtbogenofen, der beobachtet werden konnte. Aber allein alle Aggregate, die in der Vorlesung naturgemäß nur theoretisch behandelt wurden, hier einmal im Betrieb zu erleben, hat den Studierenden viele neue Eindrücke geliefert.

    Abgeschlossen wurde die Besichtigung bei einem Mittagessen in der Kantine des Werks. Hier gab es noch einmal die Gelegenheit, dem Stahlwerksleiter und der Ingenieurin, die die Gruppe geführt hat, Fragen zum Werk, den Prozessen, aber auch den Arbeitsbedingungen der Ingenieure zu stellen und zu diskutieren.

    Exkursion zu Tata Steel

    Am 16. Dezember 2015 wurde eine Tagesexkursion zum Stahlwerk der Firma Tata Steel in IJmuiden (Niederlande) durchgeführt.

    Tata Steel ist eines der größten Stahlunternehmen der Welt. Es betreibt zur Zeit Produktionsstandorte in 26 Ländern und Vertriebsniederlassungen in über 35 Ländern. In Europa ist Tata Steel der zweitgrößte Stahlproduzent. An 11 Standorten in Deutschland produzieren und vertreiben Tata Steel Unternehmen verschiedene Aluminium- und Stahlprodukte für die nationalen und internationalen Märkte.

    IJmuiden ist eines von drei integrierten Produktionsstandorten. Die Anlage in IJmuiden ist für die Herstellung von hochwertigen Stahl für verschiedene Anwendungen bekannt. Es sind mehr als 9.000 Mitarbeiter am Standort beschäftigt. Jährlich werden mehr als 7 Millionen Tonnen hochwertiger Stahl produziert.

    Die Exkursion richtete sich an die Studierenden der Vertiefungsrichtung Hochtemperaturtechnik. Es nahmen 35 Studierende und Interessierte teil.

    Die Exkursion begann mit einem spannenden Vortrag über Tata Steel und die Produktion in IJmuiden als Musterbeispiel für integrierte Stahlwerke. Anschließend fand die Fahrt über das Werksgelände statt. Besonders interessant war hier der Hafen. Die geografisch günstige Lage ermöglicht es die erstellten Produkte und die benötigten Einsatzmittel auf schnellstem Wege zu transportieren.

    Beeindruckend war auch die von der EU-geförderte HIsarna-Anlage. Bei der HIsarna-Technologie handelt es sich um ein Verfahren zur Herstellung von flüssigem Eisen, das Kraftwerkskohle und feine Eisenerze einsetzt. Der Prozess kommt ohne Verkokung und Erzverdichtung aus, wodurch der Ausstoß von Kohlendioxid nachhaltig reduziert wird.

    Abschließend wurde die Bandverzinkungsanlage besichtigt. Diese steht für den Endpunkt der Erzeugung eines verkaufsfertigen Stahlproduktes im integrierten Stahlwerk. Der Kreislauf beginnt im Hafen mit der Anlieferung der Einsatzmittel. Im Hochofen oder der HIsarna-Anlage wird Roheisen erzeugt. Dieses wird anschließend legiert, gegossen, gewalzt, wärmebehandelt und ggf. verzinkt, um abschließend im Hafen zu den Kunden verschifft zu werden.

    IOB-Pfingstexkursion vom 26. – 29. Mai 2015 nach Norddeutschland

    Im Rahmen der Exkursionswoche der RWTH Aachen führte das IOB eine Exkursion zu verschiedenen Firmen durch. Im Einzelnen wurden folgende Firmen besichtigt:

    • VDM Metals, Unna (26. Mai 2015)
    • ArcelorMittal, Bremen (27. Mai 2015)
    • Trimet, Hamburg (28. Mai 2015)
    • Airbus, Stade (29. Mai 2015)

    Das Ziel der Exkursion bestand darin, den Masterstudierenden der Studienrichtungen Werkstoffingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Werkstoff- und Prozesstechnik praktische Beispiele für die Prozess- und Anlagentechnik zur Herstellung und Verarbeitung von Werkstoffen zu geben.

    Im Werk Unna von VDM Metals konnte ein Einblick in die Herstellung metallischer Hochleistungswerkstoffe auf der Basis des Metalls Nickel gewonnen werden. Neben dem Schmelzwerk mit Induktionsöfen, Lichtbogenofen, VOD-Anlage und dem Gießbetrieb wurde auch das Umschmelzwerk mit Elektroschlacke- (ESU), VAR- (Vacuum Arc Remelting) und Vakuuminduktionsschmelzanlage (VIM) besichtigt. Ein hoher Anteil der so gefertigten Blöcke wird dann in dem Schmiedebetrieb weiterverarbeitet.

    Bei der Fa. ArcelorMittal Bremen standen die Fertigung von „Flat Carbon Products“ im Fokus. Es wurden die Hochöfen (mit einem spektakulären Abstich), das Konverterstahlwerk und die Warmbreitbandstraße mit drei Vorgerüsten besichtigt.

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    Sightseeing in Bremen

    In Hamburg konnte dann die Herstellung von Primäraluminium im wahrsten Sinne des Wortes aus unmittelbarer Nähe in Augenschein genommen werden. In Kleingruppen wurden die Ofenfertigung, die Elektrolyse und die Anodenherstellung gezeigt und erklärt.

    Am letzten Exkursionstag ging es dann in die „Lüfte“ zur Airbus (Stade). An diesem Standort werden Seitenleitwerke für alle Flugzeugtypen bis zum A 380 aus CFC gefertigt.

    Bei allen Firmen bestand ausreichend Gelegenheit für die 23 Exkursionsteilnehmer/-innen sich über die Anforderungen und Aufgaben von Ingenieuren zu informieren. Letztendlich boten die Städte Bremen und Hamburg, welche zur Übernachtung ausgewählt wurden, auch ausreichend Gelegenheit, bei leider zu kühlem Wetter, für Sightseeing und einen (oder mehrere) Absacker. Nach zwei erfolgreichen Pfingstexkursionen wird 2016 sicherlich eine Dritte folgen.

    IOB-Pfingstexkursion vom 10. – 13. Juni 2014 nach Süddeutschland

    Im Rahmen der Exkursionswoche an der RWTH Aachen veranstaltete das Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik (IOB) eine Exkursion zu verschiedenen Maschinen und Anlagenbauern nach Süddeutschland.

    Insgesamt wurden in dem Zeitraum vom 10.06.2014 bis zum 13.06.2014 die folgenden sechs Firmen besichtigt:

    • BASF – The Chemical Company in Ludwigshafen
    • Kautz Vorrichtungsbau GmbH in Kehl
    • Siemens VAI – Metals Technologies GmbH in Willstätt-Legelshurst
    • Rolls-Royce Power Systems AG in Friedrichshafen
    • ZF Friedrichshafen AG in Friedrichshafen
    • Max Weishaupt GmbH in Schwendi

    Ziel war es Masterstudierenden aus den Fachrichtungen Werkstoffingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Werkstoff- und Prozesstechnik einen möglichst umfangreichen Einblick in die Aufgabenfelder eines Ingenieurs zu geben und sie dadurch in ihrer Entscheidungsfindung für Ihren weiteren Werdegang nach dem Studium zu unterstützen.

    Dazu wurde mit der BASF gezielt einer der größten Chemiekonzerne besichtigt und im Kontrast dazu mit Kautz ein klassischer Inhaber geführter Mittelständler aus dem Anlagenbau. Gleichzeitig konnten die Studierenden mit der Siemens VAI einen wichtigen Anlagenbauer aus der Stahlindustrie sowie mit der ZF Friedrichshafen einen großen Zulieferer aus der Automobilindustrie kennenlernen. Mit der Motorenproduktion von Rolls-Royce in Friedrichshafen und der Brennerproduktion von Weishaupt in Schwendi konnte zudem einer der führenden Motorenbauer und ein traditionsreicher Mittelständler besucht werden.

    Bei allen Besichtigungen wurden das Unternehmen, sowie ausgesuchte Bereiche der Produktion vorgestellt. Außerdem bestand Zeit sich mit den Mitarbeitern und Ingenieuren der verschiedenen Unternehmen auszutauschen.

    Pfingstexkursion2014