Nachrichten aus dem IOB

    EASES 2016

    Das IOB hat am 12. und 13.05.2016 das „2nd European Academic Symposium on EAF Steelmaking“ organisiert. Zum zweiten Mal bereits kamen Doktoranden und Postdocs Europäischer Hochschulen zusammen, um aktuelle Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte zur Elektrostahlerzeugung vorzutragen und zu diskutieren. Teilnehmer kamen von der

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    Teilnehmer des Symposiums bei der Stadtführung
    • Helmut Schmidt Universität, Hamburg,
    • KTH Royal Institute of Technology, Stockholm, Schweden,
    • Politecnico di Milano, Mailand, Italien,
    • University of Oulu, Finland,
    • und selbstverständlich aus dem IOB.

    Neben interessanten Vorträgen und der gemeinsamen fachlichen Diskussion kam auch der soziale Part nicht zu kurz. Sowohl beim Get-together am Vorabend des Symposiums bei Grillgut und Getränken, als auch einer  Stadtführung mit anschließendem gemeinsamen Abendessen konnten neue Kontakte zwischen den Hochschulen und Wissenschaftlern geknüpft und bestehende vertieft und gepflegt werden.

    Weitere Informationen, zum Beispiel zu den gehaltenen Vorträgen und ein Abstract Booklet, gibt es auf der Webseite des Symposiums.

    EASES – 1st European Academic Symposium on EAF Steelmaking am 11. – 12.06.2015

    Das European Academic Symposium on EAF Steelmaking (EASES) ist ein Treffen für Doktoranden und Wissenschaftler, die sich mit der Stahlerzeugung im Lichtbogenofen beschäftigen. Den Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen wird die Möglichkeit gegeben ihre aktuellen Projekte zu präsentieren. So werden Kontakte zwischen den Doktoranden hergestellt, sich in ungezwungener Atomsphäre kennengelernt und Netzwerke aufgebaut.

    Initiiert wurde das erste Treffen vom Leiter der Arbeitsgruppe „Energie- und Stoffbilanzen“, Dr.-Ing. Thomas Echterhof. Am 11. und 12. Juni trafen sich Doktoranden und Doktorandinnen der/des

    • Helmut Schmidt Universität Hamburg
    • KTH Royal Institute of Technology, Stockholm, Schweden
    • Politecnico di Milano, Mailand, Italien
    • Scuola Superiore Sant’Anna, Pisa, Italien
    • University of Oulu, Finland
    • und selbstverständlich des IOB

    in Aachen am IOB. Neben spannenden Vorträgen wurde das zwanglose Kennenlernen großgeschrieben. Während eines Grillabends und einer Stadtführung konnten interessante Kontakte geknüpft werden. Nach dem großen Erfolg ist bereits das zweite EASES geplant: Am 12. und 13. Mai 2016 werden wir wieder europäische Lichtbogenofen-Forscher und Forscherinnen am IOB begrüßen dürfen.

    Messeauftritt auf der THERMPROCESS 2015

    Vom 16. bis 20. Juni 2015 fanden die wichtigsten Messen im Bereich der Metallurgie GIFA, METEC, THERMPROCESS und NEWCAST auf dem Gelände der Messe Düsseldorf statt. Unter dem Motto „The Bright World of Metals“ kamen 78.000 Besucher aus mehr als 120 Ländern zu den 2.214 Ausstellern.

    Die Forschungsgemeinschaft Industrieofenbau e.V. (FOGI) hatte einen großen Stand auf der THERMPROCESS ‒ der internationalen Fachmesse und Symposium für Thermoprozesstechnik. Dort erhielten wir die Möglichkeit ‒ wie andere FOGI-Mitglieder auch ‒ unsere Forschungsprojekte, Ausstattung und Expertise auszustellen. Wir konnten auf diesem Wege Kontakte zur Industrie pflegen und neu aufbauen und uns mit anderen Forschungsinstituten austauschen.

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    Knorzeltreffen 2014 in Aachen

    Am 15. und 16. September dieses Jahres veranstaltete das IOB das traditionelle Aachener-Magdeburger-Freiberger Kolloquium, auch liebevoll als Knorzeltreffen bezeichnet. Zu diesem Anlass treffen sich alljährlich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Institutes für Gas- und Wärmetechnische Anlagen der TU Bergakademie Freiberg, des Lehrstuhls für Thermodynamik und Verbrennung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und des Öl-Wärmeinstitutes in Herzogenrath mit den Kolleginnen und Kollegen vom IOB.

    Obwohl sich alle vertretenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im weitesten Sinne mit dem Industrieofenbau beschäftigen, war die Bandbreite der Beiträge wie jedes Jahr wieder sehr groß. Der Schwerpunkt lag auf verschiedenen numerischen und experimentellen Untersuchungen von Verbrennungsprozessen flüssiger und Gasförmiger Brennstoffe, es fanden sich aber auch werkstofftechnische Probleme und klassische Wärmeübertragung hier wieder. Ebenso vielfältig war das Spektrum der betrachteten Ofenanwendungen, so wurden Prozesse für Kalk, Porzellan, Siliziumkarbid, Carbonfasern und verschiedene Metalle vorgestellt. Mit 40 Teilnehmern war das Kolloquium so gut besucht wie noch nie seit der erstmaligen Ausrichtung im Jahr 1993.

    Das ebenfalls traditionell zum Kolloquium gehörende Rahmenprogramm schaffte das Kunststück, gleichzeitig ein kulturelles und ingenieurwissenschaftliches Highlight zu bieten mit der Führung durch die Turm- und Deckenkonstruktion des Doms zu Aachen, welche selbst für die Teilnehmer aus Aachen bisher unbekannte spektakuläre Ein- und Ausblicke bot.

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