Am 20. Januar unternahmen unsere Kollegen Moritz Eickhoff, Katharina Rothhöft, Kathrina Theisen, Christian Wuppermann, Moritz Diewald, Eva Wensing, Samarth Kulkarni und Andrés Ramírez Sánchez gemeinsam mit Studierenden einen Ausflug ins Aluminiumwerk Duffel. Ziel der Exkursion war es, insbesondere den Studierenden einen Einblick in die Aluminiumherstellung und ‑weiterverarbeitung zu ermöglichen sowie den Alltag der Ingenieure im Werk zu betrachten.
Nach einer kurzen Begrüßungsrunde des Unternehmens begann der Ausflug mit einer Werksführung. In der Gießerei, welche wir aus Sicherheitsgründen nicht besichtigen durften, werden Aluminiummaßen und ‑schrotte in Induktionsöfen eingeschmolzen. Die so hergestellten Aluminiumschmelzen werden anschließend gegossen und gewalzt, sodass hauptsächlich Autoblech verkauft werden kann. Die Besichtigung umfasste die Warmwalze, die Kaltwalze und die CALP-Anlage.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen trugen drei Mitarbeitende des Werks ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag vor. Zwei Prozessingenieure berichteten von ihrer direkten Arbeit an den Anlagen, während unsere ehemalige Kollegin Antje Rückert von ihrer Arbeit in der Forschung und Entwicklung berichtete.
Besonders interessant war die Bandinspektion. Das Aluminiumband läuft kontinuierlich durch, sodass Defekte unter einem besonderen Lichteinfluss sichtbar werden. Dadurch ist eine maschinelle und visuelle Prüfung des Aluminiums von allen Seiten möglich.
Wir danken Aluminium Duffel und Antje Rückert für die Einladung und die Organisation der Exkursion. Wir freuen uns darauf, die gewonnenen Einblicke in unsere Arbeit einfließen zu lassen.
