Articles by IOB Redaktion

    Pfingstexkursion des IOB vom 17. – 20. Mai 2016 nach München

    Im Rahmen der Pfingst-Exkursionswoche der RWTH Aachen führte das IOB vom 17. bis 20. Mai 2016 die dritte Exkursion in Folge zu verschiedenen Firmen durch. Die Richtung wurde nach Friedrichshafen (2014) und Hamburg (2015) nun von München, der „Weltstadt mit Herz“, vorgegeben.
    Die 15 Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen des IOB sowie Prof. Pfeifer machten sich am Dienstag, den 17. Mai 2016 mit zwei Neunsitzern auf den Weg nach Hanau zur Firma ALD Vacuum Technologies GmbH. Dort hatte die Firma ALD gerade ihr neues Verwaltungsgebäude sowie die Technikums- und Fertigungshallen bezogen. Begrüßt wurden die Exkursionsteilnehmer vom Geschäftsführer Herrn Dr. Holz. Die Besichtigung führte durch das Technikum, wo Herr Dr. Heuer neue Versuchsanlagen zur Wärmebehandlung unter Vakuum vorstellte. In der Fertigung wurde unter anderem eine im Aufbau befindliche Anlage zur Metallpulverherstellung besichtigt. Insgesamt konnten die Teilnehmer einen vollständigen Überblick über Sonderschmelzverfahren und Vakuumwärmebehandlungsverfahren erlangen.
    Noch am gleichen Tag fand die Weiterfahrt nach Augsburg statt, wo der Abend beim Bier im „König von Flandern“ endete.

    Die Exkursionsteilnehmer vor dem Werkstor der LSW
    Die Exkursionsteilnehmer vor dem Werkstor der LSW

    Am Mittwoch den 18. Mai 2016 standen mit den Firmen SGL Carbon GmbH und den Lech-Stahlwerken zwei Firmen zur Besichtigung in Meitingen an. Ein Schwerpunkt der Werksführung bei SGL Carbon war die Herstellung von Elektrodennippeln als Verbindungselement für die Elektroden der Elektrostahlherstellung. Deren Anwendung konnte unmittelbar danach bei der Firma Lech-Stahlwerke besichtigt werden. Die Firma LSW produziert im Elektrostahlwerk in Meitingen Stähle für die Bauindustrie sowie die Automobilindustrie bzw. den Maschinenbau. Hier wurde ein komplettes Elektrostahlwerk vom Schrottplatz, den Lichtbogenöfen mit der Sekundärmetallurgie und den Stranggießanlagen sowie dem Walzwerk besichtigt. Die Führung und die nachfolgende Diskussion fand unter der Beteiligung ehemaliger Aachener Absolventen aus der Fakultät (Dr. Lauscher, H. Geilhof) statt. Maßgeblich war diese gelungene Besichtigung auch Herrn Prof. Krüger zu verdanken, mit dem bereits seit vielen Jahren eine enge Kooperation auf der Forschung zum Thema „Elektrolichtbogenofen“ besteht.
    Am gleichen Tag ging es dann weiter in die „Weltstadt mit Herz“ und dem gemeinsamen Besuch des „Weißen Bräuhaus im Münchner Tal“ am Mittwochabend.
    Am Donnerstag war dann der Besuch der Linde AG in Unterschleissheim angesagt. Hier stand die Anwendung von Sauerstoff in der Verbrennung und der Werkstofftechnik im Fokus. Beim Mittagessen stand ausreichend Zeit zur Diskussion mit den Mitarbeitern der Fa. Linde über die Tätigkeitsfelder im Unternehmen zur Verfügung. Der Abend endete dann standesgemäß für viele Exkursionsteilnehmer im Augustiner Keller.
    Am letzten Tag ging es dann nach Landshut zur Fa. Belte AG. Dieser Besuch wurde u. a. durch die Firma LOI ermöglicht. In deren Anlagen werden bei der Fa. Belte Al-Gussteile, hauptsächlich für das BMW-Werk in Landshut, wärmebehandelt. Dieser Besuch gab einen sehr guten Einblick in die Fertigung von Bauteilen.
    Insgesamt gab die Exkursion den Teilnehmern einen sehr guten Einblick in den sehr weiten Bereich des Werkstoffingenieurwesens.
    Auf der Heimfahrt wurde sehr zur Freude der in großer Zahl teilnehmenden Studentinnen die Pause in Outlet „Wertheim Village“ verbracht.
    Nach drei erfolgreichen Pfingstexkursionen wird 2017 sicherlich die Vierte folgen.

    Elektrostahlkonferenz EEC 2016 in Venedig

    Fondazione Giorgio Cini
    Fondazione Giorgio Cini

    Die 11. Europäische Elektrostahlkonferenz EEC fand dieses Jahr organisiert von der Associazione Italiana di Metallurgia vom 25. bis 27. Mai in Venedig statt. Veranstaltungsort war die Fondazione Giorgio Cini auf der Insel San Giorgio Maggiore. Professor Pfeifer war Mitglied des „scientific & steering committee“ der Konferenz sowie Chair einer Vortragssession auf der Konferenz. Darüber hinaus war das IOB mit vier Vorträgen vertreten.

    Meier, T.; Hassannia Kolagar, A.; Echterhof, T.; Pfeifer, H.
    Process modeling and simulation of an Electric Arc Furnace for comprehensive calculation of energy and mass transfers in combination with a model of the dedusting system
    11th European Electric Steelmaking Conference & Expo, 25.-27. Mai 2016, Venedig, Italien

    Echterhof, T.; Demus, T.; Pfeifer, H.; Schlinge, L.; Schliephake, H.
    Investigation of palm kernel shells as a substitute for fossil carbons in a 140 t DC Electric Arc Furnace
    11th European Electric Steelmaking Conference & Expo, 25.-27. Mai 2016, Venedig, Italien

    Kirschen, M.; Zettl, K.-M.; Echterhof, T.; Pfeifer, H.
    Analysis of benchmark models for EAF energy efficiency with application to process improvements by EAF gas purging
    11th European Electric Steelmaking Conference & Expo, 25.-27. Mai 2016, Venedig, Italien

    Kleimt, B.; Köchner, H.; Di Donato, A.; De Santis, M.; Fricke-Begemann, C.; Echterhof, T.; Gandt, K.; Sandberg, E.; Heintz, I.; Björkvall, J.; Pierret, J.-C.
    Disseminating results of RFCS supported research projects on EAF technology
    11th European Electric Steelmaking Conference & Expo, 25.-27. Mai 2016, Venedig, Italien

    Exkursion zum Elektrostahlwerk ArcelorMittal Hamburg

    Im Rahmen der Veranstaltung Lichtbogenofentechnik wurde am 18. und 19.07.2016 mit einer Gruppe Studierender eine Exkursion zum Elektrostahlwerk ArcelorMittal Hamburg durchgeführt.

    Als kleiner Ausgleich zum Sitzen während der Anreise am Montag Vormittag wurde die Gruppe am Nachmittag mit einer Stadtführung durch Hamburg in Bewegung gehalten. Von den Landungsbrücken über die Speicherstadt bis zur Hafencity mit Elbphilharmonie, von Rathaus und Binnenalster über das Karo- bis ins Schanzenviertel wurde viele markante Punkte Hamburgs erlaufen. Am Abend gab es bei einem gemeinsamen Abendessen mit dem Stahlwerksleiter bereits die erste Gelegenheit für Fragen und Gespräche.

    Am nächsten Tag folgte dann die Besichtigung des Stahlwerks. Nach einer Begrüßung durch den Stahlwerksleiter wurde von ihm das Werk, die Prozesse und die Produkte zunächst in einem Vortrag ausführlich vorgestellt. Besonders interessant war dabei natürlich die für Europa einzigartige und weltweit energieffizienteste Direktreduktionsanlage zur Herstellung von Eisenschwamm, der für die Stahlherstellung im Hamburger Werk neben Schrott das Haupteinsatzmaterial ist.

    Exkursion Hamburg
    Erzlager des Werks AM Hamburg

    Es folgte die Besichtigung der Reduktionsanlage, des Stahlwerks mit Strangguß und des Walzwerks unter sachkundiger Führung einer Ingenieurin des Bereichs Prozesstechnologie. Besonders eindrucksvoll war der Chargiervorgang am Lichtbogenofen, der beobachtet werden konnte. Aber allein alle Aggregate, die in der Vorlesung naturgemäß nur theoretisch behandelt wurden, hier einmal im Betrieb zu erleben, hat den Studierenden viele neue Eindrücke geliefert.

    Abgeschlossen wurde die Besichtigung bei einem Mittagessen in der Kantine des Werks. Hier gab es noch einmal die Gelegenheit, dem Stahlwerksleiter und der Ingenieurin, die die Gruppe geführt hat, Fragen zum Werk, den Prozessen, aber auch den Arbeitsbedingungen der Ingenieure zu stellen und zu diskutieren.

    EASES 2016

    Das IOB hat am 12. und 13.05.2016 das „2nd European Academic Symposium on EAF Steelmaking“ organisiert. Zum zweiten Mal bereits kamen Doktoranden und Postdocs Europäischer Hochschulen zusammen, um aktuelle Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte zur Elektrostahlerzeugung vorzutragen und zu diskutieren. Teilnehmer kamen von der

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    Teilnehmer des Symposiums bei der Stadtführung
    • Helmut Schmidt Universität, Hamburg,
    • KTH Royal Institute of Technology, Stockholm, Schweden,
    • Politecnico di Milano, Mailand, Italien,
    • University of Oulu, Finland,
    • und selbstverständlich aus dem IOB.

    Neben interessanten Vorträgen und der gemeinsamen fachlichen Diskussion kam auch der soziale Part nicht zu kurz. Sowohl beim Get-together am Vorabend des Symposiums bei Grillgut und Getränken, als auch einer  Stadtführung mit anschließendem gemeinsamen Abendessen konnten neue Kontakte zwischen den Hochschulen und Wissenschaftlern geknüpft und bestehende vertieft und gepflegt werden.

    Weitere Informationen, zum Beispiel zu den gehaltenen Vorträgen und ein Abstract Booklet, gibt es auf der Webseite des Symposiums.

    Exkursion zu Tata Steel

    Am 16. Dezember 2015 wurde eine Tagesexkursion zum Stahlwerk der Firma Tata Steel in IJmuiden (Niederlande) durchgeführt.

    Tata Steel ist eines der größten Stahlunternehmen der Welt. Es betreibt zur Zeit Produktionsstandorte in 26 Ländern und Vertriebsniederlassungen in über 35 Ländern. In Europa ist Tata Steel der zweitgrößte Stahlproduzent. An 11 Standorten in Deutschland produzieren und vertreiben Tata Steel Unternehmen verschiedene Aluminium- und Stahlprodukte für die nationalen und internationalen Märkte.

    IJmuiden ist eines von drei integrierten Produktionsstandorten. Die Anlage in IJmuiden ist für die Herstellung von hochwertigen Stahl für verschiedene Anwendungen bekannt. Es sind mehr als 9.000 Mitarbeiter am Standort beschäftigt. Jährlich werden mehr als 7 Millionen Tonnen hochwertiger Stahl produziert.

    Die Exkursion richtete sich an die Studierenden der Vertiefungsrichtung Hochtemperaturtechnik. Es nahmen 35 Studierende und Interessierte teil.

    Die Exkursion begann mit einem spannenden Vortrag über Tata Steel und die Produktion in IJmuiden als Musterbeispiel für integrierte Stahlwerke. Anschließend fand die Fahrt über das Werksgelände statt. Besonders interessant war hier der Hafen. Die geografisch günstige Lage ermöglicht es die erstellten Produkte und die benötigten Einsatzmittel auf schnellstem Wege zu transportieren.

    Beeindruckend war auch die von der EU-geförderte HIsarna-Anlage. Bei der HIsarna-Technologie handelt es sich um ein Verfahren zur Herstellung von flüssigem Eisen, das Kraftwerkskohle und feine Eisenerze einsetzt. Der Prozess kommt ohne Verkokung und Erzverdichtung aus, wodurch der Ausstoß von Kohlendioxid nachhaltig reduziert wird.

    Abschließend wurde die Bandverzinkungsanlage besichtigt. Diese steht für den Endpunkt der Erzeugung eines verkaufsfertigen Stahlproduktes im integrierten Stahlwerk. Der Kreislauf beginnt im Hafen mit der Anlieferung der Einsatzmittel. Im Hochofen oder der HIsarna-Anlage wird Roheisen erzeugt. Dieses wird anschließend legiert, gegossen, gewalzt, wärmebehandelt und ggf. verzinkt, um abschließend im Hafen zu den Kunden verschifft zu werden.

    EASES – 1st European Academic Symposium on EAF Steelmaking am 11. – 12.06.2015

    Das European Academic Symposium on EAF Steelmaking (EASES) ist ein Treffen für Doktoranden und Wissenschaftler, die sich mit der Stahlerzeugung im Lichtbogenofen beschäftigen. Den Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen wird die Möglichkeit gegeben ihre aktuellen Projekte zu präsentieren. So werden Kontakte zwischen den Doktoranden hergestellt, sich in ungezwungener Atomsphäre kennengelernt und Netzwerke aufgebaut.

    Initiiert wurde das erste Treffen vom Leiter der Arbeitsgruppe „Energie- und Stoffbilanzen“, Dr.-Ing. Thomas Echterhof. Am 11. und 12. Juni trafen sich Doktoranden und Doktorandinnen der/des

    • Helmut Schmidt Universität Hamburg
    • KTH Royal Institute of Technology, Stockholm, Schweden
    • Politecnico di Milano, Mailand, Italien
    • Scuola Superiore Sant’Anna, Pisa, Italien
    • University of Oulu, Finland
    • und selbstverständlich des IOB

    in Aachen am IOB. Neben spannenden Vorträgen wurde das zwanglose Kennenlernen großgeschrieben. Während eines Grillabends und einer Stadtführung konnten interessante Kontakte geknüpft werden. Nach dem großen Erfolg ist bereits das zweite EASES geplant: Am 12. und 13. Mai 2016 werden wir wieder europäische Lichtbogenofen-Forscher und Forscherinnen am IOB begrüßen dürfen.

    IOB-Pfingstexkursion vom 26. – 29. Mai 2015 nach Norddeutschland

    Im Rahmen der Exkursionswoche der RWTH Aachen führte das IOB eine Exkursion zu verschiedenen Firmen durch. Im Einzelnen wurden folgende Firmen besichtigt:

    • VDM Metals, Unna (26. Mai 2015)
    • ArcelorMittal, Bremen (27. Mai 2015)
    • Trimet, Hamburg (28. Mai 2015)
    • Airbus, Stade (29. Mai 2015)

    Das Ziel der Exkursion bestand darin, den Masterstudierenden der Studienrichtungen Werkstoffingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Werkstoff- und Prozesstechnik praktische Beispiele für die Prozess- und Anlagentechnik zur Herstellung und Verarbeitung von Werkstoffen zu geben.

    Im Werk Unna von VDM Metals konnte ein Einblick in die Herstellung metallischer Hochleistungswerkstoffe auf der Basis des Metalls Nickel gewonnen werden. Neben dem Schmelzwerk mit Induktionsöfen, Lichtbogenofen, VOD-Anlage und dem Gießbetrieb wurde auch das Umschmelzwerk mit Elektroschlacke- (ESU), VAR- (Vacuum Arc Remelting) und Vakuuminduktionsschmelzanlage (VIM) besichtigt. Ein hoher Anteil der so gefertigten Blöcke wird dann in dem Schmiedebetrieb weiterverarbeitet.

    Bei der Fa. ArcelorMittal Bremen standen die Fertigung von „Flat Carbon Products“ im Fokus. Es wurden die Hochöfen (mit einem spektakulären Abstich), das Konverterstahlwerk und die Warmbreitbandstraße mit drei Vorgerüsten besichtigt.

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    Sightseeing in Bremen

    In Hamburg konnte dann die Herstellung von Primäraluminium im wahrsten Sinne des Wortes aus unmittelbarer Nähe in Augenschein genommen werden. In Kleingruppen wurden die Ofenfertigung, die Elektrolyse und die Anodenherstellung gezeigt und erklärt.

    Am letzten Exkursionstag ging es dann in die „Lüfte“ zur Airbus (Stade). An diesem Standort werden Seitenleitwerke für alle Flugzeugtypen bis zum A 380 aus CFC gefertigt.

    Bei allen Firmen bestand ausreichend Gelegenheit für die 23 Exkursionsteilnehmer/-innen sich über die Anforderungen und Aufgaben von Ingenieuren zu informieren. Letztendlich boten die Städte Bremen und Hamburg, welche zur Übernachtung ausgewählt wurden, auch ausreichend Gelegenheit, bei leider zu kühlem Wetter, für Sightseeing und einen (oder mehrere) Absacker. Nach zwei erfolgreichen Pfingstexkursionen wird 2016 sicherlich eine Dritte folgen.

    Messeauftritt auf der THERMPROCESS 2015

    Vom 16. bis 20. Juni 2015 fanden die wichtigsten Messen im Bereich der Metallurgie GIFA, METEC, THERMPROCESS und NEWCAST auf dem Gelände der Messe Düsseldorf statt. Unter dem Motto „The Bright World of Metals“ kamen 78.000 Besucher aus mehr als 120 Ländern zu den 2.214 Ausstellern.

    Die Forschungsgemeinschaft Industrieofenbau e.V. (FOGI) hatte einen großen Stand auf der THERMPROCESS ‒ der internationalen Fachmesse und Symposium für Thermoprozesstechnik. Dort erhielten wir die Möglichkeit ‒ wie andere FOGI-Mitglieder auch ‒ unsere Forschungsprojekte, Ausstattung und Expertise auszustellen. Wir konnten auf diesem Wege Kontakte zur Industrie pflegen und neu aufbauen und uns mit anderen Forschungsinstituten austauschen.

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    Knorzeltreffen 2014 in Aachen

    Am 15. und 16. September dieses Jahres veranstaltete das IOB das traditionelle Aachener-Magdeburger-Freiberger Kolloquium, auch liebevoll als Knorzeltreffen bezeichnet. Zu diesem Anlass treffen sich alljährlich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Institutes für Gas- und Wärmetechnische Anlagen der TU Bergakademie Freiberg, des Lehrstuhls für Thermodynamik und Verbrennung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und des Öl-Wärmeinstitutes in Herzogenrath mit den Kolleginnen und Kollegen vom IOB.

    Obwohl sich alle vertretenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im weitesten Sinne mit dem Industrieofenbau beschäftigen, war die Bandbreite der Beiträge wie jedes Jahr wieder sehr groß. Der Schwerpunkt lag auf verschiedenen numerischen und experimentellen Untersuchungen von Verbrennungsprozessen flüssiger und Gasförmiger Brennstoffe, es fanden sich aber auch werkstofftechnische Probleme und klassische Wärmeübertragung hier wieder. Ebenso vielfältig war das Spektrum der betrachteten Ofenanwendungen, so wurden Prozesse für Kalk, Porzellan, Siliziumkarbid, Carbonfasern und verschiedene Metalle vorgestellt. Mit 40 Teilnehmern war das Kolloquium so gut besucht wie noch nie seit der erstmaligen Ausrichtung im Jahr 1993.

    Das ebenfalls traditionell zum Kolloquium gehörende Rahmenprogramm schaffte das Kunststück, gleichzeitig ein kulturelles und ingenieurwissenschaftliches Highlight zu bieten mit der Führung durch die Turm- und Deckenkonstruktion des Doms zu Aachen, welche selbst für die Teilnehmer aus Aachen bisher unbekannte spektakuläre Ein- und Ausblicke bot.

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    IOB-Pfingstexkursion vom 10. – 13. Juni 2014 nach Süddeutschland

    Im Rahmen der Exkursionswoche an der RWTH Aachen veranstaltete das Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik (IOB) eine Exkursion zu verschiedenen Maschinen und Anlagenbauern nach Süddeutschland.

    Insgesamt wurden in dem Zeitraum vom 10.06.2014 bis zum 13.06.2014 die folgenden sechs Firmen besichtigt:

    • BASF – The Chemical Company in Ludwigshafen
    • Kautz Vorrichtungsbau GmbH in Kehl
    • Siemens VAI – Metals Technologies GmbH in Willstätt-Legelshurst
    • Rolls-Royce Power Systems AG in Friedrichshafen
    • ZF Friedrichshafen AG in Friedrichshafen
    • Max Weishaupt GmbH in Schwendi

    Ziel war es Masterstudierenden aus den Fachrichtungen Werkstoffingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Werkstoff- und Prozesstechnik einen möglichst umfangreichen Einblick in die Aufgabenfelder eines Ingenieurs zu geben und sie dadurch in ihrer Entscheidungsfindung für Ihren weiteren Werdegang nach dem Studium zu unterstützen.

    Dazu wurde mit der BASF gezielt einer der größten Chemiekonzerne besichtigt und im Kontrast dazu mit Kautz ein klassischer Inhaber geführter Mittelständler aus dem Anlagenbau. Gleichzeitig konnten die Studierenden mit der Siemens VAI einen wichtigen Anlagenbauer aus der Stahlindustrie sowie mit der ZF Friedrichshafen einen großen Zulieferer aus der Automobilindustrie kennenlernen. Mit der Motorenproduktion von Rolls-Royce in Friedrichshafen und der Brennerproduktion von Weishaupt in Schwendi konnte zudem einer der führenden Motorenbauer und ein traditionsreicher Mittelständler besucht werden.

    Bei allen Besichtigungen wurden das Unternehmen, sowie ausgesuchte Bereiche der Produktion vorgestellt. Außerdem bestand Zeit sich mit den Mitarbeitern und Ingenieuren der verschiedenen Unternehmen auszutauschen.

    Pfingstexkursion2014

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